Buchbesprechung
Pragmatisch Programmieren - Unit-Tests mit JUnit

Kurzbeschreibung

Eine solide Einführung in JUnit, dem automatischen Test-Framework von Erich Gamma und Kent Beck. Zahlreiche anschauliche Beispiele erleichtern das Verständnis.
Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des Verlags: Carl Hanser Verlag

Autoren:Andrew Hunt, Dave Thomas
ISBN:3446228241
Sprache:deutsch
Seiten-Anzahl:178 Seiten
Erscheinungsdatum:09/2004
Originaltitel:Pragmatic Unit Testing in Java with JUnit
Verwendete
Programmiersprachen:
Java
Webseite zum Buch:http://www.pragmatischprogrammieren.de/junit/

Sachgebiete:  Software-Entwicklung, Softwaretechnik

Über die Autoren

Andy Hunt und David Thomas, die als "The Pragmatic Programmers LLC" zusammen arbeiten, entwickeln komplexe Softwaresysteme und bieten pragmatischen Lesestoff für Entwickler und Manager.

Einschätzung

FokusUML Anwendung
Theoretische Fundierung
ZielgruppeEntwickler
Manager
VoraussetzungenUML Modellierung
Programmierung
TypLehrbuch
Nachschlagewerk
SuchmöglichkeitenGlossar
Index
überhaupt nicht geeignet, sehr wenig Inhalt
  sehr gut geeignet, wertvoller Inhalt

Fazit

Obgleich es im Vorwort heißt, das Buch wende sich hauptsächlich an jene Java-Programmierer, die schon ein paar Erfahrungen mit Entwurf und Implementierung sammeln konnten, aber noch keine Erfahrungen mit JUnit-Tests haben, ist das Buch auch für jeden geeignet, der bereits tagtäglich mit JUnit-Tests umgeht. Grundkenntnisse in Java sollten aber auf alle Fälle vorhanden sein, auch wenn man das Buch nur als generelle Referenz zu Unit-Tests verwenden möchte.

Vermisst habe ich persönlich einen Hinweis auf den Wert der messages bei den asserts, die einem beim späteren Debugging, sofern sinnvoll gewählt, sehr helfen können. Dafür wird ansonsten nichts ausgelassen: der Wert von JUnit-Tests wird mehr als einmal aufs Schönste unterstrichen, die Möglichkeiten von Performance-Tests werden aufgezeigt und der Nutzen von Mock-Objekten wird genannt. Auch wird der Leser oder die Leserin in die Gedankenwelt eines Testers eingeführt. Die Frage 'Was kann alles schiefgehen?' ist immer wieder allgegenwärtig. Wer vergisst nicht gerne mal, dass die Zeit auch rückwärts gehen kann... jedes Jahr Ende Oktober.

Ebenso hilfreich sind die zahlreichen Links ins Internet, die am Ende des Buches noch einmal aufgelistet und erläutert werden und somit auch nach der Lektüre des Buches stets noch eine gute Referenz sind (wenn man sich gerade mal wieder in seinen Bookmarks/Favoriten nicht zurecht findet). Auch die Quelltexte der Beispiele finden sich im Internet, allerdings bislang nur auf der englischsprachigen Seite und nicht auf den ersten Blick zu finden (aber mit dem zweiten Blick klappt es dann doch).

Auch wenn ich kein Freund von Einschüben mit Erlebnissen aus dem realen Entwickleralltag bin, in diesem Buch sind die Einschübe sehr lesenswert. Am besten eingeprägt hat sich mir ein Beispiel, dass zeigte, dass gut mit JUnit-Tests abgedeckte Komponenten dem Management praktisch nicht bekannt sind. Doch die Komponenten, für die keine Tests existieren, sind dem ganzen Unternehmen als Quelle von ständigen Kopfschmerzen in Sachen Kundenzufriedenheit und Debugging bekannt. Ein Grund mehr, dieses Buch zu lesen.

Mark Michaelis, Software Architect, Gentleware AG, 11/2004

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